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Eine Alternative zum eigenen Auto

Carsharing schont Umwelt und Geldbeutel

In rund 300 deutschen Städten und Gemeinden teilen sich circa 190.000 Carsharing-Kunden 5.000 Fahrzeuge. Carsharing entlastet vor allem die Städte vor noch mehr Autos – und nicht zuletzt auch die Geldbeutel der Nutzer.

So funktioniert Carsharing

Sie schließen mit einem Carsharing-Anbieter einen Vertrag, hinterlegen in der Regel eine Kaution, zahlen eine Anmeldegebühr sowie einen geringen Mitgliedsbeitrag. Wenn Sie ein Auto benötigen, buchen Sie es telefonisch oder im Internet. Das reservierte Fahrzeug am Carsharing-Stellplatz in Ihrer Nähe öffnen Sie mit einer Karte oder mit einem Schlüssel, den Sie dort aus einem Tresor nehmen. Das Fahrzeug stellen Sie später am selben Platz wieder ab.

Über 90 Prozent sind sehr zufrieden

"Etwas Planung ist beim Carsharing notwendig. Trotzdem sind über 90 Prozent unserer Kunden sehr zufrieden", sagt Willi Loose, Geschäftsführer des Bundesverbandes CarSharing e. V.
Denn Komfort kann auch sein, sich nicht um Reparaturen und Wartung kümmern zu müssen. Beim Carsharing übernimmt das der Anbieter. Zusätzliche Kosten entstehen nur, wenn Sie das Auto nutzen. Für Ihre Fahrten wird ein Zeit- und Kilometer-Tarif berechnet.

Carsharing spart Parkplätze

Laut Bundesverband Carsharing steht ein Auto im Durchschnitt 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. Wenn sich mehrere ein Fahrzeug teilen, parken weniger Autos in den Straßen. Für jeden Carsharing-Wagen entfallen nach Berechnungen des Bundesverbandes vier bis acht PKWs. Gleichzeitig lernen Carsharing-Nutzer, sich kostenbewusster und umweltfreundlicher zu bewegen. "Wer planen muss, erledigt die Wege mit dem Auto effizienter", sagt Loose.