Kieler Volksbank „auf sicherem Kurs“

Positive Jahresbilanz belegt konsequente Kundenorientierung

Pressemitteilung - 7. März 2014

„Wir machen das, was wir können, für Menschen, die wir kennen“, fasst Volksbank-Vertriebsvorstand Bernd Schmidt die erfolgreiche Geschäftsphilosophie der Genossenschaftsbank zusammen. Und das zahlt sich scheinbar aus. Rund 1.000 neue Mitglieder konnte die Regionalbank im vergangenen Jahr gewinnen und zählt mit einer Bilanzsumme von 982 Millionen Euro und rund 57.000 Kunden zu den größten Volksbanken im Norddeutschen Raum.

Dabei hat sich das einfache Geschäftsmodell der Kieler Volksbank als krisenfest bewährt und trotzt europäischem Regulierungswahn und Niedrigzinstief. „Vertrauen und Verlässlichkeit haben immer Konjunktur“, betont Vorstandsmitglied Dr. Caroline Toffel mit Blick auf die 116jährige Erfolgsgeschichte der Traditionsbank. „Im Mittelpunkt steht seit jeher regionales Bankgeschäft, das den Menschen dient.“ Noch immer werden Kredite an heimische Unternehmer direkt aus Einlagen heimischer Kunden vergeben – ohne Umweg über Kapitalmarktspekulationen. Alle vertretbaren Investitionen, ganz gleich, ob im gewerblichen Bereich oder im privaten Wohnungsbau, wurden kompetent begleitet. Dabei stieg das bilanzielle Kundenkreditvolumen in 2013 auf 662 Millionen Euro. Weitere 251 Millionen Euro wurden durch die Kieler Volksbank an Immobilien- und Privatkrediten über die genossenschaftliche FinanzGruppe zur Verfügung gestellt und durch zinsgünstige öffentliche Förderkredite komplettiert.

Für das Einlagengeschäft schuf das niedrige Zinsniveau einen dämpfenden Rahmen. Gefragt waren vorrangig kurzfristige Anlagen mit hoher Flexibilität und Sicherheit sowie renditestarke Wertpapiere. Das bilanzielle Anlagevolumen ging leicht auf 749 Millionen Euro zurück bei gleichzeitigem Ausbau der an die genossenschaftliche Finanzgruppe vermittelten Kundengelder in Höhe von 342 Millionen Euro. Darin enthalten sind insbesondere Beiträge zur privaten Vorsorge, bei denen die Kunden von überdurchschnittlich attraktiven staatlichen Fördergeldern profitieren.

Von einer baldigen Zinsänderung geht der Vorstand der Kieler Volksbank nicht aus und empfiehlt zur Vermeidung realer Vermögensverluste eine Beimischung ertragsstarker Anlagewerte. Durch eine ausgewogene und langfristige Vermögensstrukturierung können auch im Zinstief nachhaltige
Erfolge erreicht werden.

Das Gesamtergebnis hat sich für die Kieler Volksbank trotz sinkender Zinsmargen stabil entwickelt. Mit 7 Millionen Euro kann die Genossenschaftsbank ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit knapp unter Vorjahresniveau ausweisen. „Dieses gute Ergebnis werden wir nutzen, um unsere Rücklagen weiter zu stärken und unsere Bank so für die steigenden Eigenkapitalanforderungen nach Basel III zu rüsten und zukunftsfähig zu machen“, betont Vorstandsmitglied Reinhold Duncker. Die Eigenkapitalstärkung erfolge im Interesse der nunmehr 24.400 Bankmitglieder, die als Teilhaber besonders eng mit der Traditionsbank verbunden sind. Diese werden zudem wiederum unmittelbar vom Erfolg „ihrer“ Volksbank profitieren, wenn im Juni die Vertreterversammlung über die Dividendenzahlung abstimmt.

Im Hinblick auf die anstehenden zukünftigen Herausforderungen hat die Kieler Volksbank frühzeitig die Weichen gestellt. Immer mehr Kunden nutzen Selbstbedienungsgeräte und Internet fürs einfache Bankgeschäft. Gleichzeitig wird die klassische Finanzberatung aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten immer komplexer. „Ganzheitlichkeit lautet das Betreuungskonzept“, so Bernd Schmidt. „Nicht der schnelle Produktabschluss steht für uns im Vordergrund, sondern die langfristige Erfüllung der Ziele und Wünsche unserer Mitglieder und Kunden.“ Beste Beratungsqualität und Kompetenz werden durch systematische Personalentwicklungsmaßnahmen sichergestellt.

„Unsere 250 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind die Erfolgsquelle unserer Volksbank“, ergänzt Dr. Caroline Toffel, „nur durch ihre hervorragende Leistungsbereitschaft und ihr Know-how können wir die wachsenden Beratungsansprüche in bester Qualität erfüllen.“

Stolz ist die Kieler Volksbank auch auf ihre Nachwuchskräfte. Insgesamt 31 Auszubildende beschäftigt sie und erfüllt damit die von der Bundesregierung geforderte Ausbildungsquote gleich doppelt. Durch hohe Übernahmequoten und attraktive Fortbildungsmöglichkeiten bietet sie jungen Menschen aus der Region erstklassige Perspektiven. Mit der erneuten Auszeichnung der Volksbanken und Raiffeisenbanken als Top-Arbeitgeber 100 darf sich die Kieler Volksbank aufgrund herausragender Personalführung und Karrierechancen weiterhin zu den attraktivsten Unternehmen Deutschlands zählen.

Die Spezialisten der Kieler Volksbank bilden jeden Beratungsbedarf ab. Vom klassischen Mittelstandsunternehmer über Handwerker und Gewerbetreibende sind auch Landwirte bei der Genossenschaftsbank richtig aufgehoben, die gleichfalls über umfassende Kenntnisse im Zukunftsfeld Erneuerbare Energien verfügt. Die bewährten Privatkundenbetreuer in den 16 Geschäftsstellen in und um Kiel werden durch die Spezialberater des Wertpapier- und Vorsorge- sowie des Immobilien- und Baufinanzierungs-Teams im neugeschaffenen Kompetenzzentrum am Kieler Europaplatz unterstützt. Daneben kümmern sich VR-PrivateBanking-Berater um exklusives Vermögens- und Stiftungsmanagement.

Auch im Technikzeitalter ist jeder Berater direkt telefonisch und persönlich erreichbar, ein Call-Center gibt es nicht. Aber natürlich verschließt sich die Traditionsbank den modernen Entwicklungen nicht. Unter www.kieler-volksbank.de steht interessierten Kunden ergänzend zum breiten Filialnetz ein umfassendes Leistungsangebot zur Verfügung. Dabei ist die Kieler Volksbank mit dem eigens durch ein Kieler Unternehmen für die Volksbanken und Raiffeisenbanken entwickelten Browser VR-Protect
Vorreiter in Sachen Sicherheit und bietet beim Online-Banking maximalen Schutz vor Phishing und Trojanern.

Auf den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehr SEPA ist die Regionalbank bestens vorbereitet und hat auch ihre Kunden rechtzeitig gerüstet. „Die Fristverlängerung wäre aus unserer Sicht nicht notwendig gewesen“, so Reinhold Duncker. Extra ausgebildete SEPA-Berater stehen den Kunden in allen Volksbank-Filialen zu Fragen rund um die neuen Kontonummern IBAN und BIC zur Verfügung.

Die Planungen zur Schaffung einer europäischen Bankenunion mit europäischem Sicherungsfonds lehnt der Vorstand strikt ab. Die Funktionsfähigkeit und Tragfähigkeit der nationalen Sicherungseinrichtung der Volksbanken und Raiffeisenbanken habe sich seit über 70 Jahren bewährt und man sei nicht bereit, mit regionalen Erfolgen für die Schieflage internationaler Großbanken zu haften.

Mit Freude verweisen die drei Vorstandsmitglieder hingegen auf ihre vorbildliche Förderbilanz. Mehr als 200.000 Euro seien 2013 in Form von Spenden und Sponsoring zur Unterstützung regionaler Projekte und Institutionen bereitgestellt worden. Viele Volksbank-Mitarbeiter engagieren sich darüber hinaus ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden. Daneben trage die Genossenschaftsbank mit rund 2,5 Millionen Euro an Steuerzahlungen einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des Gemeinwesens.

Für die Zukunft erwarten die Volksbank-Vorstände eine anhaltende Wachstumsdynamik. Reinhold Duncker wird die weitere Entwicklung gespannt von Zuhause aus verfolgen. Der 62jährige tritt zum 1. August 2014 in den wohlverdienten Ruhestand und überlässt die Zukunftsgestaltung der Traditionsbank „mit bestem Gefühl“ den beiden jüngeren Kollegen Dr. Caroline Toffel und Bernd Schmidt, die die Geschicke der Kieler Volksbank dann zu zweit führen werden.

Kieler Volksbank eG
-Der Vorstand-
Dr. Caroline Toffel
 (0431) 9802103
vorstand@kieler-volksbank.de

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