Kundeneinlagen bei der Kieler Volksbank sind auch unter neuen europäischen Regeln umfassend geschützt

Pressemitteilung - 28. August 2015

Angesichts der neuen europäischen Vorgaben zum Einlagenschutz haben die deutschen Genossenschaftsbanken ihre BVR-Sicherungseinrichtung angepasst. Dabei führt die genossenschaftliche FinanzGruppe ihren gemeinschaftlich seit über 80 Jahren praktizierten Institutsschutz auch unter den neuen europäischen Vorgaben konsequent fort. Er bleibt grundlegender Bestandteil des genossenschaftlichen Geschäftsmodells. „Unsere Kunden können auf unseren soliden Einlagenschutz weiterhin vertrauen“, so Dr. Caroline Toffel, Vorstandsmitglied der Kieler Volksbank. Kundeneinlagen bei Genossenschaftsbanken bleiben aufgrund der Institutssicherung des Bundesverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken auch künftig vollumfänglich geschützt.

Hintergrund der nötigen Anpassungen der Sicherungseinrichtung des BVR ist die für alle Kreditinstitute in Europa geltende neue EU-Richtlinie zur Harmonisierung von Einlagensicherungssystemen. Um der EU-Richtlinie zu entsprechen, tritt neben der bestehenden (freiwilligen) BVR-Sicherungseinrichtung mit ihrem Institutsschutz eine separate Gesellschaft als hundertprozentige Tochter des BVR namens „BVR-Institutssicherung GmbH“, die den gesetzlichen Schutzumfang in Höhe von 100.000 Euro je Kunde gewährleistet, aber zugleich den Institutsschutz für die Banken der genossenschaftlichen FinanzGruppe bereitstellt.

Die aufgrund dieser neuen Gesetzesvorgaben beschlossenen Anpassungen der BVR-Sicherungseinrichtung wurden vor allem deshalb nötig, weil die EU-Richtlinie den Aspekt der Einlegerentschädigung in den Vordergrund stellt – eine Situation, zu der es aufgrund des bei Genossenschaftsbanken einschließlich ihrer Zentralbanken DZ BANK und WGZ BANK vorgeschalteten Institutsschutzes in ihrer Praxis gar nicht erst kommt. Seit Bestehen der BVR-Sicherungseinrichtung hat es noch nie eine Insolvenz einer angeschlossenen Bank gegeben; daher mussten noch nie Einleger entschädigt werden. Von der BVR-Sicherungseinrichtung in vollem Umfang geschützt sind Spareinlagen, Sparbücher, Sparbriefe, Termineinlagen, Festgelder und Sichteinlagen auf Girokonten von Privatpersonen und Unternehmen. Hauseigene Inhaber- und Namensschuldverschreibungen der Genossenschaftsbanken fallen ebenfalls in den Schutzbereich der Sicherungseinrichtung.

Auch die neue Anforderung der EU-Richtlinie, wonach jedes Einlagensicherungssystem in Europa bis 3. Juli 2024 so ausgestattet sein muss, dass die verfügbaren Finanzmittel 0,8 % der gedeckten Einlagen aller angeschlossenen Institute entsprechen, wird das erweiterte genossenschaftliche Institutssicherungssystem erfüllen. 

Herausgeber: Kieler Volksbank eG
Rückfragen bitte an: Jens Harder
- Marketingleiter -
Tel. (0431) 9802-144
Mail: jens.harder@kieler-volksbank.de

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