Schluss mit Zinsfrust - umdenken bei der Geldanlage

Mit kompetenten Partnern durch die Niedrigzinsphase

Pressemitteilung - 12. Februar 2015

Die Zahl klingt beeindruckend: 14 Milliarden Euro – so hoch waren die realen Vermö-gensverluste deutscher Anleger allein im Jahr 2014. Verzinste Geldanlagen bieten so gut wie keine Zinsen mehr – insbesondere im Euroraum vermutlich noch für längere Zeit. Die Kaufkraft des Vermögens zu erhalten, wird somit immer schwieriger. Die Geld-politik der Europäischen Zentralbank trägt außerdem dazu bei, dass traditionelle Fakto-ren wie die Teuerung oder die realwirtschaftliche Entwicklung an Einfluss verlieren. Doch was sollte man als Anleger tun?


„Heute verhält es sich bei der Geldanlage ähnlich wie beim Bergsteigen“, erklärt Birger Kupper, Leiter Privatkundenbetreuung bei der Kieler Volksbank, das aktuelle Marktge-schehen. „Es gilt, stets die Risiken im Auge zu behalten – und zwar möglichst losgelöst von den eigenen Gefühlen.“ Gerade bei Euphorie, Angst oder gar Panik sei eine Ent-täuschung bei Anlageentscheidungen meist vorprogrammiert. Dabei lassen Deutsch-lands Anleger und Sparer gerade auch im aktuellen Marktumfeld attraktive Ertrags-chancen aus Fonds-, Aktien- oder Indexanlagen liegen, wenn sie ausschließlich in na-hezu unverzinste Produkte wie Tagesgelder, Festgelder oder Spareinlagen investieren. Vermehrt sind Anleger durchaus versucht, ihr Portfolio von risikoarmen, aber zinstra-genden Vermögensanlagen zu risikoreicheren, nicht verzinslichen Anlagen wie Aktien umzuschichten, um so wieder positive Erträge zu erzielen. „Ganz wichtig ist hierbei je-doch, dass die Portfoliostruktur mit der individuellen Risikobereitschaft des Anlegers im Einklang steht“, betont Mathias Trede, Leiter VR-PrivateBanking bei der Kieler Volksbank.

Auf Trendänderungen reagieren

„Grundsätzlich gilt es, zwischen kurzfristigen Korrekturen und grundlegenden Trendän-derungen zu unterscheiden“, erläutert Birger Kupper. Auf Letztere sollten Anleger rea-gieren. „Doch genau das ist schwierig, da sie in der Regel nicht über genügend Informa-tionen oder Kenntnisse verfügen und zudem Emotionen ins Spiel kommen.“ Und Ma-thias Trede ergänzt: „Der Weg zu einem optimierten Anlageportfolio führt über eine Di-versifikationsstrategie. Die Streuung des Vermögens über Regionen, Branchen, Länder und Währungen stellt höhere Erträge bei gleich bleibendem oder sogar sinkendem Risi-ko auf Gesamtportfolioebene in Aussicht. Durch Vielfalt lassen sich Risiken begrenzen, gleichzeitig bleiben Ertragschancen erhalten – auch in Krisenzeiten.“
Die heutige Anlegerrealität sieht jedoch anders aus: Deutsche Sparer halten rund 75 % ihres Vermögens in Anleihen und Liquidität. Aktienanlagen führen im internationalen Vergleich in Deutschland nach wie vor ein Mauerblümchendasein.
„Hilfreich ist eine Anlagestrategie, die auf klaren Regeln basiert und bei bestimmten Signalen automatisch einen Kauf oder Verkauf auslöst“, weiß Kupper. Hierzu liefert Union Investment, Fondspartner der Kieler Volksbank, ein neuartiges Managementkon-zept. Dabei werde nicht die Ertragskomponente gesteuert, sondern die Risiken.

Kompetenz und Expertise unabdingbar

Beide Experten der Kieler Volksbank sind sich einig: Die professionelle Unterstützung, sprich die Expertise erfahrener Fachleute, denen man vertraut, ist unabdingbar. Mit Union Investment und der DZ PRIVATBANK stehen der Kieler Volksbank in der genos-senschaftlichen Finanzgruppe ausgesprochen renommierte und kompetente Spezialin-stitute als Verbundpartner zur Verfügung. Unterstützt durch deren Spezial-Know How erarbeiten die Kundenbetreuer der Bank im persönlichen Gespräch mit dem Kunden eine auf dessen individuellen Verhältnisse, Bedürfnisse und Risikoeinstellung maßge-schneiderte Anlagestrategie.
Fazit: Kunden sollten sich mit einem Berater, dem sie vertrauen, offen über ihre Ziele, Bedürfnisse und Erwartungen sowie über Chancen und Risiken verschiedener Anlage-optionen persönlich austauschen, um gemeinsam eine individuelle Anlagestrategie zu erarbeiten.

Herausgeber: Kieler Volksbank eG
Rückfragen bitte an: Jens Harder
- Marketingleiter -
Tel. (0431) 9802-144
Fax (0431) 9802-143
E-Mail: jens.harder@kieler-volksbank.de

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