Die Evolution des Sparens

Deutsche denken langsam um – Jüngere sparen mit Herzblut

Pressemitteilung - 3. August 2016

Das Thema Sparen ist auch im Niedrigzinsumfeld für die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung kein Auslaufmodell. 90 % halten sparen nach wie vor für zeitgemäß und wichtig. Allerdings findet beim Sparen langsam ein Umdenken statt – von traditionellen hin zu moderneren Anlageformen. Eine besonders innige Beziehung zum Sparen haben ausgerechnet die unter 30-jährigen. Dies zeigt eine von Union Investment in Auftrag gegebene und jetzt veröffentlichte Studie.

Untersucht wurden in der repräsentativen Erhebung der Fondsgesellschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken die Beziehung der Deutschen zum Sparen und die Auswirkungen der Nullzinspolitik auf deren Sparverhalten. Dabei zeigt sich, dass in Deutschland nach wie vor auf hohem Niveau – nämlich von 68 % der Menschen – regelmäßig gespart wird und dabei ein immer größerer Anteil bereit ist, einen Teil des eigenen Geldes in risiko-, aber auch chancenreichere Anlagen zu investieren. „Das Umdenken, dass wir noch vor wenigen Monaten als dringend erforderlich bezeichnet hatten, findet bei vielen Anlegern langsam statt“, stellt Christian Hildenbrand, Wertpapierspezialist in der Kieler Volksbank, fest. Gerade bei Fonds, für viele ein guter Kompromiss zwischen der traditionellen sicheren, aber inzwischen auf Nullzinsniveau angekommenen Spareinlage und der risikoreichen Investition in Aktien als Einzelwerte, zeige sich diese geänderte Einstellung. „Hier konnten wir in den letzten zwölf Monaten einen Anstieg von fast 14 % verzeichnen“, so der Experte.

Sparen liegt den Deutschen traditionell am Herzen. 32 % geben an, dass ihnen das Sparen bereits in die Wiege gelegt wurde. Die Sparquote, also der Anteil des Ersparten am Einkommen, ist über Generationen hinweg mit knapp 11 % konstant. Allerdings ist der Vermögensaufbau mit verzinslichen Anlagen im Vergleich zu früher um ein Vielfaches langwieriger. Das Sparen aus Frust vor den Niedrigzinsen aufzugeben, ist für 90 % der Deutschen jedoch keine Lösung. Für den „Notgroschen“ oder die Altersvorsorge monatlich mehr Geld beiseite zu legen oder die eigenen Sparziele längerfristig zu formulieren, sind für die meisten ebenfalls keine Optionen. „Die einzige Lösung ist daher, effizienter zu sparen, also einen Teil des Geldes in modernere Anlagen zu investieren“, ist Christian Hildenbrand von der Richtigkeit des aktuellen Umdenkens beim Sparverhalten überzeugt. „Allerdings“, ergänzt er, „muss sich dieser Trend noch weiter verstärken.“

Dass beim Sparen sogar Freude aufkommen kann, bestätigen die Sparer, die ihr Geld in Wertpapieren und Fonds angelegt haben. 73 % geben an, dass Sparen ihnen ein gutes Gefühl der Sicherheit gibt. Die vielleicht erstaunlichste Erkenntnis aus der Erhebung ist die positive Beziehung, die gerade Jüngere zum Sparen haben. Bei den unter 30-jährigen ist nicht nur der Anteil der Sparer, sondern auch die Sparquote höher als in der Gesamtbevölkerung. Auch spricht die jüngere Altersgruppe lieber über das Thema sparen als die Älteren. Während die große Mehrheit der Deutschen ihre Beziehung zum Sparen als „Zweckbeziehung“ bezeichnet, beschreiben überdurchschnittlich viele Jüngere diese als „Liebesheirat“.

Herausgeber: Kieler Volksbank eG
Rückfragen bitte an: Jens Harder - Marketing
Tel. (0431) 9802-144
E-Mail jens.harder@kieler-volksbank.de

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