Nullzins: Anleger verlieren Milliarden

Pressemitteilung - 24. Februar 2016

Das niedrige Zinsniveau wird Sparer weiter begleiten. Jetzt hat eine Studie die dadurch entstehenden Vermögensverluste beziffert. Um ihre Anlageziele weiter zu erreichen, müssen Sparer dringend umdenken.

224 Milliarden Euro prognostizierter Vermögensverlust für deutsche Sparer


224 Milliarden Euro entgehen deutschen Sparern in den nächsten fünf Jahren, wenn die Zinsen zwei Prozent unter ihrem historischen Durchschnitt liegen. Auf den einzelnen Haushalt berechnet sind das 5.605 Euro. Dies hat das Center for Financial Studies (CFS) an der Goethe-Universität Frankfurt ermittelt. Im Auftrag von Union Investment hat Studienleiter Prof. Uwe Walz die ökonomischen Effekte des Niedrigzinsniveaus auf private Haushalte untersucht.

Deutsche bevorzugen in ihrer Anlagestrategie traditionell risikoarme Zinsprodukte. „Dadurch sind Anleger gleich in zweifacher Hinsicht betroffen“, sagt Björn Tosch, Leiter Vermögensbetreuung bei der Kieler Volksbank. „Erstens müssen sie gegenwärtig auf attraktive Erträge verzichten. Zweitens reichen die Renditen nicht für eine angemessene Altersvorsorge aus.“ Denn gerade langfristig gesehen falle der Zinseffekt besonders deutlich aus. „In der Konsequenz heißt das für Anleger, dass sie noch früher mit der Vorsorge beginnen und/oder ihre Sparquote erhöhen müssen, wenn sie nicht im Alter Verzicht leisten wollen“, ergänzt Tosch.

Alte Muster greifen nicht mehr – dennoch halten Deutsche Zinsanlagen die Treue

Ein wesentlicher Schritt wäre es, langfristig in risikoreichere Anlagen zu investieren und diese möglichst breit zu streuen, rät Professor Walz. Bislang ändern jedoch nur wenige ihr Anlageverhalten. So stieg der Anteil von Bargeld und Einlagen sowie der Anteil privater Lebensversicherungen weiter an, während sich der Wertpapierbesitz am Bruttogeldvermögen deutscher Haushalte rückläufig entwickelt hat.

Moderne Fonds ermöglichen Ertrag unabhängig von Kursbewegungen

„Hier sind wir auch als Finanzdienstleister gefordert“, sagt Björn Tosch. „Mit Lösungen, die das Sicherheitsbedürfnis der Anleger respektieren, aber auch im Niedrigzinsumfeld angemessene und verlässliche Erträge bringen.“ So gibt es beispielsweise moderne Fondslösungen für risikoscheue Anleger, die möglichst unabhängig von den Entwicklungen am Kapitalmarkt investieren.

Individuelle Beratung und Vermögensstrukturierung wichtiger denn je

Tosch rät Anlegern zu einer individuellen Beratung in der eigenen Hausbank. „Nur im persönlichen Gespräch lassen sich die Chancen und Risiken einer Geldanlage detailliert erläutern und – unter deren Abwägung – gemeinsam mit dem Kunden entscheiden, ob sich diese für das jeweilige Depot eignet.“

Herausgeber: Kieler Volksbank eG
Rückfragen bitte an: Jens Harder - Marketingleiter
Tel. (0431) 9802-144
Fax (0431) 9802-143
E-Mail jens.harder@kieler-volksbank.de

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