Genossenschaftliche Mitbestimmung

44. ordentliche Vertreterversammlung

Am 13. Juni wurde das Geschäftsjahr 2016 für unsere Bank mit der 44. ordentlichen Vertreterversammlung formell abgeschlossen. Traditionell fand die Versammlung im Festsaal des Kieler Schlosses statt. 

Die Vertreterversammlung ist das höchste Organ unseres genossenschaftlichen Kreditinstitutes. Hier üben die aus dem Kreise unserer 26.035 Mitglieder gewählten Vertreter ihr genossenschaftliches Mitbestimmungsrecht aus.

Unter der Leitung unseres Aufsichtsratsvorsitzenden, Claus Heinrich, wurde der Jahresabschluss 2016 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses genehmigt.

Als Genossenschaftsbank gehört die Kieler Volksbank ausschließlich ihren Kunden, genauer gesagt den nunmehr 26.035 Mitgliedern, die durch ihr Stimmrecht direkten Einfluss auf die Geschäftspolitik nehmen können.

Zufrieden nahmen die rund 200 anwesenden gewählten Mitglieder-Vertreter auf der diesjährigen Vertreterversammlung am Dienstagabend im Kieler Schloss die Entwicklung „Ihrer“ Volksbank zur Kenntnis, zeugen doch alle wesentlichen Kennzahlen trotz wachsender Herausforderungen durch Niedrigzins und Bankenregulierung von solidem Wachstum. So erhöhte sich die Bilanzsumme um 5,7 % auf 1,05 Milliarden Euro. Mit einem Neugeschäft von 162 Millionen Euro - dem besten Ergebnis in der 119jährigen Unternehmensgeschichte - liegt das Kreditvolumen nun bei 774 Millionen Euro. Die bilanziellen Kundeneinlagen stiegen um 4 % auf 797 Millionen Euro. Einen besonders starken Zuwachs verzeichnete darüber hinaus das außerbilanzielle Kundenanlagevolumen, das - insbesondere aufgrund eines stark nachgefragten Wertpapiergeschäftes - um 16,5 % zulegte.

Während das Zinsniveau auf dem Nullpunkt angekommen ist und die Banken ihrerseits für die Unterhaltung von Guthaben bei den Zentralbanken weiterhin Negativzinsen zahlen, profitieren die Volksbank-Mitglieder erneut vom Erfolg des Kieler Traditionshauses. Für das abgelaufene Geschäftsjahr dürfen sie sich über eine unverändert hohe Dividende von 3 % freuen. Rund 6 Millionen Euro fließen zudem in das Eigenkapital der Volksbank, um die weiter wachsenden Anforderungen der Bankenaufsicht zu erfüllen. Dadurch stellt das Kreditinstitut sicher, auch zukünftig verlässlicher Finanzierungspartner des gewerblichen Mittelstandes zu bleiben und weiterhin hinreichend Investitionsmittel zur regionalen Wirtschaftsförderung zur Verfügung stellen zu können. Mit breiter machten die Mitglieder-Vertreter den Weg für eine Satzungserweiterung frei, die es der Kieler Volksbank ermöglicht, Ihre Kernkompetenz noch stärker in Immobilienprojekte einzubringen.

Stolz zeigten sich die Bankvorstände Bernd Schmidt und Dr. Caroline Toffel über die wiederholte Auszeichnung zur „Besten Bank am Kieler Markt“ (DIE WELT / April 2017) in allen drei Kategorien Firmenkunden, Privatkunden und Baufinanzierung. Der selbst gesetzte Qualitätsführeranspruch mit ausgeweiteten Beratungszeiten von 9-19 Uhr werde durch wachsende Kundenzahlen eindrucksvoll belegt. Das sozial-ökonomische Handeln, das die Genossenschaften seit 200 Jahren prägt, ist unlängst in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Auch der Genossenschaftsverband bestätigt dem Kieler Traditionshaus einen stabilen Kurs und erteilte den „uneingeschränkten Bestätigungsvermerk“. Die zur Wiederwahl stehenden Aufsichtsratsmitglieder Claus Heinrich, Christian Sievers und Clemens Sjöberg wurden durch die Mitglieder-Vertreter in ihrem Amt bestätigt.

Unseren Geschäftsbericht 2016 finden Sie hier!