Genossenschaftliche Idee im 120. Jubiläumsjahr hochaktuell

Pressemitteilung - 14.06.2018

Kieler Volksbank verknüpft wirtschaftlichen Erfolg mit regionaler Verantwortung – Bankmitglieder dürfen sich über 3 Prozent Dividende und Gründung der Kieler Volksbank-Stiftung freuen.

Wie stark die genossenschaftliche Idee ist, zeigen die Unternehmenszahlen der Kieler Volksbank für das Geschäftsjahr 2017, die die Vorstandsmitglieder Dr. Caroline Toffel und Bernd Schmidt gestern den 320 Mitglieder-Vertretern und Gästen im Kieler Schloss präsentierten.

Die Mitgliederzahl stieg auf 26.063, die der Kunden auf 59.800. Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich um 7,2 Prozent auf 1,124 Milliarden Euro – ein Wachstum, das sowohl durch das ausgeweitete Kreditgeschäft als auch durch höhere Kundeneinlagen begründet ist. Einen besonders starken Zuwachs verzeichnete darüber hinaus das außerbilanzielle Kundenanlagevolumen, das –insbesondere aufgrund eines stark nachgefragten Wertpapiergeschäftes– um 8,3 Prozent zulegte.  Dem mit 22,2 Millionen Euro leicht geringeren Zinsüberschuss stehen höhere Erträge aus Vermittlungsgeschäften gegenüber, so dass sich mit 1,9 Millionen Euro ein Jahresüberschuss leicht über Vorjahresniveau ergibt.

Während das Zinsniveau auf dem Nullpunkt verharrt und die Banken ihrerseits für die Unterhaltung von Guthaben bei den Zentralbanken weiterhin Negativzinsen zahlen, profitieren die Volksbank-Mitglieder erneut vom Erfolg des Kieler Traditionshauses. Für das abgelaufene Geschäftsjahr erhalten sie wiederum eine Dividende von 3 Prozent. Rund 7 Millionen Euro führt die Volksbank dem Eigenkapital zu, um die weiter wachsenden Anforderungen der Bankenaufsicht zu erfüllen. Dadurch stellt das Kreditinstitut sicher, auch künftig verlässlicher Finanzierungspartner des gewerblichen Mittelstands zu bleiben.

Den zukünftigen Herausforderungen begegnet man mit Qualitätskonzepten. Die Beratungszeit wurde bereits auf 19 Uhr ausgeweitet. Zudem können die Volksbank-Kunden ihre Bankgeschäfte ab Juli werktags von 6-22 und zusätzlich am Wochenende von 9-14 Uhr telefonisch erledigen. Weiterentwickelt wurde auch das MobileBanking, das aus Sicht der Zukunftsforscher über kurz oder lang das klassische Portemonnaie ersetzen wird.

Ihre Qualitätsführerschaft hat die Kieler Volksbank gerade erneut schwarz auf weiß bestätigt bekommen durch Auszeichnung zur „Besten Bank am Kieler Markt“ in den Kategorien Baufinanzierung, Gewerbekunden und PrivateBanking (DIE WELT). Auch Verbandoberprüfer Frank Kruse vom Genossenschaftsverband unterlegte das besonders zuverlässige und verantwortungsbewusste Handeln mit dem „uneingeschränkten Bestätigungsvermerk“.

Die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung beweist die Regionalbank im 120. Jubiläumsjahr gleich dreifach. So befindet sich die Gründung der Kieler Volksbank-Stiftung mit einem Grundkapital von 120.000 Euro, das durch Zustiftungen und Treuhandstiftungen interessierter Volksbank-Kunden erweitert werden kann, in Umsetzung. Noch bis zum Juli können sich Vereine auf der Internetseite der Bank zudem auf 12x 1.000 Euro Projektförderung bewerben. Und auch der Naturschutz kommt nicht zu kurz – der durch die Anreise der 320 Gäste zur gestrigen Vertreterversammlung verursachte CO2-Ausstoß wurde bankseitig sogleich in vielfacher Höhe durch Förderung des Erhalts von Moorlandschaften ausgeglichen. Das sozial-ökonomische Handeln, das die Genossenschaften unter dem Motto „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“ seit 200 Jahren prägt (200. Geburtstag des Gründervaters Friedrich Wilhelm Raiffeisen in 2018), wurde unlängst in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Für Dr. Caroline Toffel war es der letzte Auftritt im Rahmen einer Vertreterversammlung. Sie wechselt zum Jahresanfang in den Vorstand der Berliner Volksbank und wurde vom Aufsichtsrat gewürdigt und mit anhaltendem Applaus verabschiedet. Die durch Bernd Schmidt sichergestellte Kontinuität in der soliden Geschäftsführung der Kieler Volksbank stellte der Aufsichtsrat durch Ernennung des 52-jährigen zum künftigen Vorstandssprecher heraus. Der bereits gefundene, noch nicht namentlich benannte „hervorragend geeignete Nachfolger“ wird den Bank-Vertretern in einer gesonderten Zusammenkunft vorgestellt werden. Die zur Wiederwahl anstehenden Aufsichtsratsmitglieder Maik Jochens und Kay Dittmann wurden in ihrem Amt bestätigt.

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